Workshops

Workshops

Am Donnerstag den 2. Juni 2016 (also am Vortag der IA Konferenz 2016) finden separat zu buchende Halbtags-Workshops statt.

Vormittags (09:00-13:00 Uhr):

#01 Jim Kalbach: Design and Innovation Sprints
#02 Florian Kaase / Knut Polkehn: Nutzungsdesign – Verhalten gestalten
#03 Christian Reichel / Malte Lücken: Axure Libraries - Interaktive Prototypen noch schneller gebaut (fällt aus)

Nachmittags (14:00-18:00 Uhr):

#04 Jaime Levy: Conducting Competitive Research and Analysis for Devising an Innovative Product
#05 Stefan Freimark: Mit besseren Präsentationen überzeugen (fällt aus)
#06 Matthias Weitbrecht: Visualisierung wirkt - Visualisieren für IA und UX

  

Workshops im Detail

 

#01 Jim Kalbach

Design and Innovation Sprints

Today’s organizations need to be fast and flexible. We all know that creative activities like design exploration, ideation, and customer validation are important. But finding the time to do them without slowing projects down is challenging.

The notion of sprints can help. Derived from Agile philosophy, sprints let teams tackle key design and innovation challenges fast. 

Typically, a group will get together for 2-5 days to focus on design and innovation. This not only addresses stakeholder demands to work quickly, it also produces better results by aligning teams. Speed, quality design, and better teamwork: you can have it all.

This workshop will show you how to conduct design and innovation sprints. It will include many hands-on exercises and lively discussions, as well as real-world examples. 

Highlights include:

  • Background and theory to sprints
  • Preparing for design and innovation sprints
  • Running sprints in real time
  • Consolidating outcomes and planning experiments

 After this workshop you should:

  • Gain practice skills to plan and set-up a sprint
  • Have the confidence to run a design sprint
  • Understand what to do with the results of a sprint

 Jim Kalbach

is a noted author, speaker, and instructor in user experience design, information architecture, and strategy. He is currently the Head of Customer Success at MURAL, a leading online digital whiteboard. Jim has worked as a design leader with large companies, such as eBay, Audi, SONY, Elsevier Science, LexisNexis, and Citrix. Jim plays jazz bass in jam sessions and combos in Jersey City, where his currently lives. In 2007 Jim published his first full-length book, Designing Web Navigation (O’Reilly). His second book, Mapping Experiences (O’Reilly) was release in 2016. He blogs at experiencinginformation.com and tweets under @jimkalbach.

Ticket kaufen ...

 

#02 Florian Kaase / Knut Polkehn 

Nutzungsdesign – Verhalten gestalten

Als Konzepter oder Designer ist es wichtig, so früh wie möglich in Projekten beteiligt zu werden und die Gestaltung von Anfang an mitzuentscheiden. Schließlich hat der Konzepter/Designer die Rolle, den Benutzer im Blick zu halten und sollte nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Doch wo fängt Gestaltung an? An welcher Stelle werden die ersten Gestaltungsentscheidungen getroffen? Also: Wie können Konzepter/Designer den ersten Schritt in Konzeptionsprojekten so gehen, dass die Entscheidungen mit allen Stakeholdern (Mensch, Business, Technik) ausgehandelt werden?

Diesen Aushandlungsprozess nennen wir Nutzungsdesign. Das spätere Verhalten des Benutzers (also die Nutzung) wird gestaltet. Dies ist ein iterativer Aushandlungsprozess, um die bestmögliche Lösung zu finden, die die Business-Ziele adressiert, unter den technischen Rahmenbedingungen umsetzbar ist und eine positive User Experience erzeugt. Und: er ist kreativ!

Dieser aller-erste Schritt ist besonders wichtig, da er die Basis für alle nachfolgenden Gestaltungsaktivitäten (z. B. entwerfen einer Informationsarchitektur, festlegen der Navigationsstruktur, das Interface-Design etc.) bildet. Dieser Schritt wird in vielen Projekten nur implizit gegangen, ohne dass ein Konzepter / Designer dabei ist. Ihn explizit und interdisziplinär zu gehen, ermöglicht es das Nutzerverhalten frühestmöglich in den Mittelpunkt der Produkt- oder Servicebezogenen Entscheidungen zu stellen.

Im Nutzungsdesign werden mögliche Lösungsalternativen mittels Szenarien und Prototyping-Techniken erfahrbar gemacht und die Auswirkungen von allen Seiten betrachtet, diskutiert und gemeinsam entschieden.

Im Workshop wird Nutzungsdesign eingeführt und von den Teilnehmern ausprobiert:

  • Arbeit an einem Beispiel-Projektgegenstand
  • Kontextinformationen und Anforderungen (Projektzieldefinition, User Research Ergebnisse, andere Stakeholder-Anforderungen) werden vorgegeben
  • Anwendung von Rollenspiel-Methoden (Teilnehmer nehmen Stakeholder-Rollen ein)
  • Gemeinsames Iterieren von alternativen Nutzungsdesigns in Kleingruppen

Florian Kaase

Konzepter und Usability-Consultant, ist seit 2011 bei artop in Usability/UX-Projekten tätig. Dort ist er mit seinem Hintergrund als Informatiker und Anwendungsentwickler Teil des interdisziplinären Teams. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind die Analyse und Spezifikation von Anforderungen an interaktive Produkte/Services, die Konzeption von Benutzungsschnittstellen und die Entwicklung von Mockups/Prototypen sowie der Einsatz von Experten-Evaluationsverfahren. Sein Ansatz: Im Projektkontext das beste Vorgehen für eine erfolgreiche Analyse oder Konzeption finden, um mit dem Auftraggeber gemeinsam Produkte und Services mit positiver User Experience und hoher Usability zu entwickeln.

Knut Polkehn

Seit mehr als 15 Jahren ist der Psychologe Knut Polkehn als Partner und Berater bei artop – Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin in Analyse, Design und Evaluation interaktiver Systeme sowie in der Weiterbildung von Usability Professionals tätig. Als systemischer Komplementärberater bildet die Begleitung von Veränderungsprozessen durch Training, Mentoring, Moderation sowie verschiedene Formen von Fach- und Prozessberatung einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Knut Polkehn bringt seine Expertise in Arbeitskreisen der German UPA, im Vorstand des UXQB e.V. sowie im DIN Normenausschuss „Benutzungsschnittstellen“ ein.

Ticket kaufen ...

 

#03 Christian Reichel / Malte Lücken

Axure Libraries - Interaktive Prototypen noch schneller gebaut

Workshop muss leider ausfallen.

Ein interaktiver Prototyp innerhalb weniger Minuten? Das geht! Axure Libraries können dabei helfen, die Entwicklung von interaktiven Prototypen zu beschleunigen und viel Arbeit zu sparen. 

Das Ziel von Prototypen muss es sein, innerhalb kürzester Zeit Konzepte und Strategien eines digitalen Produktes überprüfbar und erlebbar zu gestalten. Bereits bei der Konzeption greift man dabei auf bewährte Interaktionspatterns zurück. In Axure können ebenfalls Patterns in einer Bibliothek definiert werden, um das „Rapid Prototyping“ noch schneller zu machen. Außerdem ist es möglich die Konsistenz und das Erscheinungsbild in Axure Prototypen zu erhöhen, in dem man bereits bestehende Designanforderungen aus Styleguides und oft-genutzte Icons aus einer Icon-Font in einer Axure Library zu integrieren.

Wir lernen, wie Bibliotheken erstellt werden, wann User-Interface-Elemente (Widgets) prädestiniert für eine Standardisierung sind, wie Widgets dokumentiert werden können und was man tunlichst vermeiden sollte.

Christian Reichel

Ein Prototyp ist für Chris erst richtig gut, wenn der Proband sich nach dem User-Experience-Test „noch schnell ausloggen“ möchte. Er hat Mensch-Computer-Interaktion an der Universität Hamburg studiert und gestaltet Interaktionen und Prototypen bei eparo. Er hat bereits Axure Libraries für Formulare von Versicherungen, bishin zu Bibliotheken für Industriemaschinen-Interfaces gebaut.

Malte Lücken

Malte erstellt seit mehreren Jahren High-fidelity Prototypen und passende Libraries mit Axure. Er vermittelt dies auch als Trainer in mehrtägigen Axure Schulungen. Nach seinen abgeschlossenem Studium in Mensch-Computer-Interaktion, arbeitet er als Interaction Designer & UX Consultant bei eparo.

 

 

 

#04 Jaime Levy

Conducting Competitive Research and Analysis for Devising an Innovative Product

User experience (UX) strategy lies at the intersection of UX design and business strategy. It is a process that should be started first, before the design or development of a product begins. It relies on empirical, lightweight tactics for pushing cross-functional teams toward a unique digital solution that customers want. Today, a UX differentiation is the digital-product game changer. Differentiated user experiences have completely revolutionized the way we shop, travel, communicate and experience our day-to-day life.

When building a digital product you need to learn as much as you can about the competition. That’s why conducting market research and analysis is a crucial component of business strategy. You want to know what’s out there, what’s worked, and what hasn’t. This requires firsthand knowledge of the good and bad user experiences and business models provided by your competitors. If done thoroughly, the research can provide a treasure trove of insight into current trends and outdated manifestations of mental models.

Take this workshop to experience a deep dive into the subject matter with both lectures and hands-on exercises. We’ll practice with a made-up value proposition of an online product so that you can learn the steps you need to take for informing strategic UX-centric decision-making.

You’ll learn:

  • Why the empirical practice of user experience strategy is crucial for devising successful online products
  • How to identify direct and indirect digital competitors of your value proposition
  • How to collect and capture quantitative and qualitative data about both UX and business-centric attributes
  • How to conduct a methodical analysis so that you can take a stance on the opportunity space
  • How by doing thorough competitive research and analysis on the online marketplace, you can ascertain new opportunities for leveraging killer UX design

 Jaime Levy

is an author, college professor and User Experience strategist based in Los Angeles, California. Her book "UX Strategy: How to Devise Innovative Digital Products that People Want" was just published by O'Reilly Media. Jaime heads a consultancy called JLR Interactive that caters to startups and enterprises, helping them transform their business concepts into innovative and scalable online solutions. She conducts workshops worldwide and also teaches a graduate level UX design and strategy course in the Viterbi engineering school at the University of Southern California. To learn more about Jaime Levy, look her up on Wikipedia and LinkedIn.

Ticket kaufen ...

 

#05 Stefan Freimark

Mit besseren Präsentationen überzeugen

Workshop muss leider ausfallen.

Jeder von uns kennt das: Konfuse Vorträge ohne Struktur, endlose Folien mit dreifach verschachtelten Bulletpoints, schwammige und wenig überzeugende Aussagen. Dabei muss man nicht Rampensau sein, um gut präsentieren zu können – eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Denn: Der zuverlässigste Weg einen Vortrag in den Sand zu setzen ist, PowerPoint aufzumachen und anzufangen, Folien zu bauen. Eine gute Präsentation beginnt jedoch schon weit vor dem ersten Klick in PowerPoint.

In diesem Workshop zeige ich, wie ich an einen Vortrag herangehe, um den »Death by PowerPoint« zu vermeiden und meine Zuhörer zu überzeugen. Und da das ein Workshop ist, probieren wir es auch gleich zusammen aus!

In kleinen Teams arbeiten wir an einem konkreten Beispiel und lernen:

  • Sammeln: Wie wir zu Beginn die richtigen Fragen stellen und uns das Thema erschließen
  • Konsolidieren: Wie wir zu einer Struktur kommen, mit der uns unsere Zuhörer folgen können
  • Bauen: Was eine gute Präsentation ausmacht, und wie wir Textwüsten auf den Folien vermeiden
  • Präsentieren: Tipps zu den letzten Vorbereitungen, damit der Vortrag gut über die Bühne geht

Außerdem schauen wir auf viele Beispiele – und es gibt natürlich jede Menge Tipps, zum Beispiel gegen Lampenfieber, zu gelungenen Einstiegen in einen Vortrag, und wie wir noch besser werden können.

Stefan Freimark

ist Creative Director Konzept bei interactive tools. Außerdem ist er UX-Mentor an der Good School in Hamburg, Google Developer Expert, sowie Mitorganisator des UXcamp Europe. Er macht Kompliziertes einfach, von der strategischen Beratung und dem „Big Picture“ bis zu den kleinsten Details. Stefan war sowohl auf der IA-Konferenz 2010 als auch 2012 einer der Publikumspreisgewinner „Beste Präsentation“. In seiner Freizeit baut er gerne seine Film- und Serienkenntnisse aus oder spielt Improtheater.

 

#06 Matthias Weitbrecht

Visualisierung wirkt! Visualisieren für IA und UX

 Visualisierung ist zur Schlüsselmethode geworden für das Darstellen schneller Prototypen, komplexer Zusammenhänge und vernetzter Projekt-Setups. In diesem Workshop lernen IAs und Konzepter den Umgang mit Stiften und Flicharts um ihre Arbeit schnell visuell darstellen zu können. Dabei wird das spezifische Vokabular unserer Branche berücksichtigt und eine entsprechende Symbolsprache integriert.

Der grobe Ablauf:

  • Intro und Warmwerden
  • Einführung in das Material
  • Elemente: Schrift, Container, Linien, Symbole, Männchen, Effekte etc.
  • Visualisieren von IA- und Konzeptions-Deliverables und Fachbegriffen
  • Eigene Fälle

Matthias Weitbrecht

www.visualfacilitators.com

Ticket kaufen ...